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LEITFADEN ZUR BETREUUNG VON SCHÜLERINNEN DEREN
VERHALTEN AUFFÄLLT
Auffälligkeiten bei SchülerInnen können sich in
aggressiven Verhaltensweisen, regressiven Verhaltensweisen oder aber als
körperliche und/oder psychosomatische Symptomatiken äußern.
Was können LehrerInnen tun, wenn sie ein Kind mit
Auffälligkeiten im Klassenverband bemerken?
Sie finden hier eine Auflistung der integrativen
Maßnahmen, die bei Auftreten von auffälligem Verhalten von SchülerInnen
Anwendung finden.
Parallel zu allen Maßnahmen ist ein
prozessbegleitendes Protokoll unerlässlich.
Erst nachdem alle integrativen Maßnahmen
ausgeschöpft wurden und keine Verbesserung, vielleicht sogar eine
Verschlechterung der Situation eingetreten ist, ist über die Aufnahme des/der
SchülerIn in eine Kleingruppe zu beraten, die eine weitere Chance darstellen
kann.
INTEGRATIVE MAßNAHMEN INNERHALB DER KLASSE
(KLICK)
* Wertschätzende Behandlung aller SchülerInnen
(Vorbildfunktion)
* Soziale Einbettung
* Stärkenorientierung
* Vermehrte Zuwendung/Zeitaufwand in der
Beziehungsarbeit mit dem schwierigen Kind
* Soziales Lernen -> Umgang mit Gefühlen,
Bedürfnissen, Training der Kommunikation, * Konfliktmanagement
* Verstärkter Kontakt zu den Eltern
* Schaffen einer Atmosphäre der Akzeptanz und der
Wertschätzung
(KLICK)
* Individualisierung und Differenzierung
* Analyse und Einbau besonderer Interessen und
Begabungen/Stärken der SchülerInnen
* Schülerzentriertes Arbeiten ermöglicht
individuelle Beobachtung und Betreuung
(schwieriger SchülerInnen)
* Analyse von Lerndefiziten und Förderung
* Erfolgsorientierung
* Regeln erarbeiten und konsequent einhalten
' Konflikte benennen und Lösungsstrategien
erarbeiten
(KLICK)
* Regelmäßige Gespräche
* Eventuelle vorhandene Gutachten etc. erbitten
* Auflistung der Probleme
* Lösungsorientierte Strategien gemeinsam entwickeln
– Basis aller Gespräche muss die Hilfe
für das Kind sein
* Gesprächsprotokolle führen und beiderseits
unterschreiben
* Gespräche sind dem schriftlichen Austausch über
das Mitteilungsheft vorzuziehen! (ev.
Telefonate)
* Bei schwierigen Elterngesprächen zusätzlich zu den
obligatorischen Gesprächsprotokollen
eine/n GesprächsbeisitzerIn (KollgegIn/Direktor/in)
bereitstellen
(KLICK)
* …des Verhaltens des/der auffälligen SchülerIn
(Welches auffällige Verhalten/Wann/Wo/Wie häufig)
* …der Interventionen und des Erfolges
* Führen eines prozessbegleitenden Protokolls
INTEGRATIVE MAßNAHMEN INNERHALB DER SCHULE
(KLICK)
* Offene Gespräche mit Kollegen – Ideen für sich
adaptieren
* Hospitation eines/einer KollegIn – Analyse und
Reflexion
* Klassenkonferenzen- „Fall“besprechungen
* Stundenweiser Klassentausch
* Hinzuziehen des/der VertrauenslehrerIn
(KLICK)
* Offene Gespräche / Pädagogische Beratung
* Hospitation - Analyse und Reflexion
* Der/die LeiterIn unterrichtet, der/die
KlassenlehrerIn hospitiert - Analyse und Reflexion
Klassenwechsel innerhalb der
Schule
(KLICK)
* Einzelarbeit mit den SchülerInnen
* Begleitende Beratung für Kinder/LehrerInnen und
Eltern
* Allenfalls Beobachtung des Kindes innerhalb des
Klassenverbandes
* Abklären von Ursachen
* Erarbeiten von hilfreichen Maßnahmen und deren
Organisation
INTEGRATIVE MAßNAHMEN DURCH AUßERSCHULISCHE
FACHLEUTE
(KLICK)
* Beratung durch die SchulpsychologIn
* Schulpsychologisches Gutachten anfordern
(KLICK)
* Hinzuziehen des/der zuständigen SozialarbeiterIn
* Meldungen (mündlich und schriftlich) über
Vorfälle/ Beobachtungen/ Vermutungen
* Gespräche
INTEGRATIVE MAßNAHMEN DURCH DIE
SCHULBEHÖRDE
* Gutachten und Berichte
einholen
* Elterngespräche mit verbindlichen
Vereinbarungen
* Kontakte zu außerschulischen
Institutionen
* schulrechtliche Maßnahmen in die
Wege leiten (SPF,...)
* Suspendierung bzw.
Ausschlussverfahren
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